Kulturelles Erbe icon-archaeology

Archäologisches Museum von Komotini

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Das Museumsgebäude, entworfen vom Architekten Aris Konstantinidis, stellt ein modernes architektonisches Meisterwerk in der Stadt dar. Die geometrische Struktur, die unterschiedlich hohen Dächer mit Oberlichtern und Fenstern, die Atrien, die inneren und äußeren Vordächer, die Fenster mit separaten Oberlichtern, die Holzrahmen mit Metallläden, die Decken mit sichtbaren Abdrücken von Holzformen und der niedrige Zaun, der den Garten mit seinen Kiefern umgibt, tragen zu seiner charakteristischen Gestaltung bei. Das Museum wurde im Jahr 1976 eingeweiht.

Die Ausstellungen reichen vom Neolithikum bis zur byzantinischen Periode und werden in chronologischer Reihenfolge präsentiert, ohne die lokalen Ausgrabungsstätten zu trennen. Ziel ist es, ausgewählte, repräsentative Funde aus den bedeutendsten archäologischen Stätten zu präsentieren, um den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Vorgeschichte und Geschichte des Ägais-Thrakiens zu vermitteln. Alle Exponate unterstreichen die Bedeutung der griechischen Präsenz in der nördlichen Ägäis und die kreative Entwicklung der griechischen Kunst und Kultur in dieser abgelegenen nördlichen Region während der Antike. Die Hauptausstellung des Museums zeigt Artefakte aus prähistorischen Fundstellen (Jungsteinzeit und Eisenzeit), griechischen Kolonien, Heiligtümern, römischen Siedlungen und Friedhöfen. Zu den Highlights der Ausstellung zählen: a) ein Grabstein (450-400 v. Chr.), auf dem der Verstorbene mit kurzer Tunika und Chlamys stehend dargestellt ist und sich von der Welt der Lebenden verabschiedet; b) ein roter Pelikus (440 v. Chr.) mit Darstellungen, die auf der einen Seite ein apollinisches und auf der anderen ein dionysisches Motiv zeigen; c) ein Votivrelief des thrakischen Reiters - seit 1992 das Emblem von Komotini -, dargestellt mit einem Speer in der rechten Hand und links einem Baum mit einer gewundenen Schlange und unter einem Altar, einem Wildschwein und einem Hund, 1; d) ein Sarkophag (500 v. Chr.) mit Darstellungen aus Abdera ; e) ein anepigraphischer Grabstein (500 v. Chr.) (Archäologisches Museum von Athen 40 -Komotini), auf dessen Hauptseite der Tote und auf der Rückseite der Sklave mit dem Jagdhund abgebildet ist. Der obere Teil der Stele wird im Archäologischen Nationalmuseum in Athen ausgestellt, während die in Komotini gezeigte eine Replik ist. Eines der bemerkenswertesten Artefakte des Museums ist die goldene Büste des Septimius Severus (193-211 n. Chr.), die von den imaginiert der römischen Armee mitgebracht wurde.

Das Museum bietet Bildungsprogramme für Grund- und weiterführende Schulen an, die von Unterrichtsmaterialien und speziell gestalteten Broschüren begleitet werden.

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